27. Mai 21024: Städtebauliche Grausamkeit“ Historiker über Berlins Stadtmitte

Herr Goebel, wenn Sie heute durch das Areal des einstigen Berliner Altstadtkerns spazieren – was geht Ihnen durch den Kopf? Ein Verlustgefühl. Weil ich weiß, dass diese Mitte vor dem Krieg in einem idealen Zustand war, mit einer Vielfalt von Angeboten, reizvollen Wegen am Fluss, schönen Brücken, Kaufhäusern, öffentlichen Bauwerken und dem Großen Jüdenhof als einem städtebaulichen Höhepunkt. Die Marienkirche war eng von Häusern umbaut, davor gab es den Neuen Markt mit dem Luther-Standbild einschließlich des Sockels, der heute fehlt.
Warum sieht die Mitte heute so aus, wie sie aussieht? Ist es „nur“ das Ergebnis zweier Diktaturen?  Die Wurzel des heute wenig urbanen Zustands ist tatsächlich schon alt. Als Berlin im 19. Jahrhundert begann, immer mehr Einfluss und Ausstrahlung für die Welt zu entwickeln, hat man sich notorisch mit London und Paris, später auch mit New York verglichen. Die Berliner Altstadt konnte den Wünschen, die die Stadtväter an die Vergangenheit ihrer Stadt richteten, nicht genügen. Der Wunsch, sie großflächig abzureißen, neuzugestalten und zu durchwegen ist älter als die beiden Diktaturen des 20. Jahrhunderts. Es gibt Zeichnungen für eine Ost-West-Verbindung vom Mühlendamm zum Alexanderplatz von 1868, die die heutige Grunerstraße vorwegnehmen. Seit 150 Jahren werden Abriss und Neugestaltung der Stadtmitte mit Verkehrsbedürfnissen legitimiert.
Nachdem die DDR alles, was nach dem Krieg noch stand – und das war viel – abgeräumt hat: Warum hat sie die Mitte nicht stärker gestaltet? Fehlten die Mittel oder der Wille? Die DDR hatte nicht die Wirtschaftskraft und den Bedarf, dort wesentlich mehr Bauten zu errichten. Dennoch entstand in den 1980er Jahren das Nikolaiviertel: eine Planungs- und Bauleistung, von der wir heute weit entfernt sind..

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2. April 2024: Eine Ruine mit Zukunft?:

Das Klosterviertel könnte wieder zu einem Schulstandort werden.

Nimmt man die dürren Zeilen in der „Matricula civium Coloniensium“ von 1574, knapp drei Jahrhunderte später von Stadthistoriker Ernst Fidicin als „Chronik der Cölner Stadtschreiber vom Jahre 1542 bis 1605“ wiederveröffentlicht, so muss die Eröffnung des Berlinischen Gymnasiums zum Grauen Kloster eine recht schlichte Zeremonie gewesen sein: „Den 13 July dieses Jares ist die neue Schul zu Berlin im Closter eingeweiet und der neue Rektor Magister Bergemann samt seinen Collegis solemniter introducirt worden.“ Dass, wie auf einer zum 300. Jubiläum an der Außenmauer des Schulgebäudes angebrachten Relieftafel dargestellt, Kurfürst Johann Georg persönlich die Gründungsurkunde dem Rektor überreicht habe, scheint da eher unwahrscheinlich.

Ursprünglich war die Schule an der Grunerstraße ein Kloster

Die im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte Schule samt der Tafel ist längst verschwunden, nur noch die Ruine der Kirche des früheren Franziskanerklosters erinnert an der Kloster-, Ecke Grunerstraße in Mitte an die jahrhundertelange Tradition humanistischer Bildung an diesem Ort;:...................................Den vollständigen Text könen Sie durch Anklickendes nachfolgenden Links aufrufen (20240402). Bitte hier anklocken, .

Gigantischer Komplex erzählt die Geschichte einer ganzen Ära

Berlin. Im Südwesten Berlins befand sich die ehemalige US-Kaserne McNair Barracks. Erfahren Sie hier die wichtigsten Infos zu dem Lost Place.

Nicht viele Berliner kennen die ganze Geschichte dieses Ortes, an dem einst Panzer rollten, Helmut Kohl und Bill Clinton die letzte Parade der Soldaten abnahmen und an neuen Radargeräten geforscht wurde. Der Industriekomplex der ehemaligen Telefunken-Werke wurde zwischen 1945 und 1994 von den US-amerikanischen Streitkräften als Kaserne genutzt. Die McNair Barracks waren neben den Andrews und Roosevelt Barracks der dritte große Kasernenstandort der US-Streitkräfte im Süden Berlins und eine regelrechte Stadt in der Stadt. Nach dem Abzug der Alliierten in den 1990er-Jahren standen die meisten Gebäude leer. Die wichtigsten Infos zu dem ehemaligen Lost Place in Steglitz-Zehlendorf.   Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Limks aufrufen (20240306). Bitte hier ankilicken.

 

Nachverdichtung in Berlin

....Der geplante Neubau der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WMB erstreckt sich über 210 Meter Länge. Die Planungen haben vor 10  Jahren begonnen...........Den vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20231221). Bitte hier anklicken.

Alter Flughafen Schönefeld: So sehen die ersten Entwürfe für den Umbau aus

Schönefeld. Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) hat die ersten Entwürfe zum Umbau des alten Flughafens Schönefeld präsentiert. Drei Architektur- und Planungsbüros haben ihre Ideen visuell aufbereitet. Das Ergebnis sind drei Ansätze einer Zukunftsvision für das einstige BER-Terminal 5.

Alle drei Entwürfe zeigen einen relativ belebten Ort, teils mit viel Grün. Der Fokus der Arbeiten im Ideenwettbewerb liege „auf einem möglichst breiten Nutzungsmix für das gewerblich geprägte Gebiet“, heißt es dazu in einer Mitteilung der FBB. Wie viele Menschen dort einmal arbeiten sollen, ist noch nicht klar. Die FBB nennt das neue Stadtviertel „Quartier SXF 2.0“.

Alter Flughafen Schönefeld: Ideen mit Ausstellungsflächen, Büros und viel Grün........Den vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20231217). Bitte hier anklicken.

HOCHHAUSPROJEKT “UPBEAT BERLIN”: ERSTE STOCKWERKE IM HOCHBAU

Am nördlichen Ende der „Europacity“, in Berlin-Moabit, entsteht seit September 2021 das 85 Meter hohe Bürogebäude “Upbeat Berlin”. Mittlerweile ist das Projekt im Hochbau, die ersten Etagen des Gebäudekomplexes sind bereits sichtbar. Der höchste der drei Gebäudeteile soll über 19 Etagen verfügen.

Seit September 2021 läuft an der nördlichen Spitze des riesigen Bauvorhabens “Europacity” der Bau des Büroprojekts “Upbeat Berlin”. Entwickelt wird das Gebäude vom Immobilienunternehmen CA Immo in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Kreditbank (“DKB”), die Ende 2025 ihren neuen DKB-Campus am Standort in Berlin-Moabit eröffnen will.

Der architektonische Entwurf für das Gebäude stammt vom renommierten Architekturbüro Kleihues + Kleihues. Das geplante Gebäude staffelt sich auf drei Gebäudeteile. Der kleinste Gebäudeteil wird fünf, der mittlere elf und der größte der drei Teile 19 Geschosse enthalten. Insgesamt werden rund 35.000 Quadratmeter Mietfläche geschaffen. Das Gebäude soll eine Höhe von 85 Metern erreichen.

Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20231208). Bitte hier amklicken. Foto folgt.

4. bis 6. November 2023: Eine rekonstruierte Bauakademie muss Schinkel feiern

Vor sieben Jahren stellte der Deutsche Bundestag 62 Millionen Euro zur Verfügung, um das Meisterwerk Schinkels im Herzen Berlins wieder aufzubauen. Stattdessen ist jetzt von einem klimagerechten, ökologischen Musterbau die Rede. Eine aberwitzige Idee.

Zwei historische Bauschulen haben als Bauwerk und Ausbildungsstätte Schule gemacht. Ihre Baumeister waren Wegbereiter einer neuen Baukultur. Bauhaus und Bauakademie sind ihre gebauten Lehrbücher und Testamente. Während das Bauhaus in Dessau, originalgetreu restauriert und unter Denkmalschutz, zum 100. Geburtstag durch ein Museum gewürdigt wird, harrt die Bauakademie in Berlin noch immer ihres Wiederaufbaus. Ein Museum, das an Karl Friedrich Schinkel und seine Zeit erinnert, gibt es bis heute nicht..........
.......................Schinkels Backsteinwürfel ist in seiner Tektonik und Funktionalität ein Vorläufer der Moderne, auch als gemischtes urbanes Haus mit Läden im Erdgeschoss. Als Teil der Museums- und Schlossinsel ist die Bauakademie ein unverzichtbarer Eckstein zur Wiedergewinnung der historischen Mitte Berlins. Die Wiedergeburt des Backsteins steht in der Tradition der norddeutschen Backsteingotik........Den vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20231104). Bitte hier anklicken.
 

28. September 2028: PM der Allianz der Berliner Bürgervereine zur Wiedererrichtung des Gebäudes der Schinkelschen Bauakademie. Pressemitteilung

Im Verlauf der vergangenen 30 Jahre wurden von den verschiedensten Initiativen, wozu auch die Errichtungsstiftung Bauakademie gehört, die Wiedererrichtung des Gebäudes der Schinkelschen Bauakademie im Wege der Rekonstruk­tion gefordert und Vorschläge erarbeitet. So haben sich auch politische Organe immer wieder für eine originalge­treue Rekonstruktion ausgesprochen. Frau Senatorin Katrin Lompscher hatte für den Berliner Senat erklärt, dass im Rahmen des Wiederaufbaus „so viel Schinkel wie mög­lich verwirklicht werden soll. Dadurch ist ein weiterer Vertrauens­tat­bestand zu Gunsten der Wiedererrichtung nach historischem Vorbild geschaffen worden.....

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Der Koali­tions­vertrag der den Berliner Senat tragenden Parteien sieht übrigens eine Rekonstruktion des Gebäudes der Bauakademie auf Basis des „Bauakademierekonstruktionsdoppelbeschlusses“ vor. Aus dem Hause der Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) heißt es jedoch, „dass sie sich nicht zur historischen Fassade zwingen lassen würde, und dass sie andere Prioritäten fordere“. Ferner deutet die BSBA die Wiedererrichtungsbeschlüsse insoweit um, dass es sich nicht um rekonstruierte Fassaden handele, sondern – wie es in der Zeitung „Die Welt“ vom 21. September dargestellt wird – um eine  zeitge­nö­ssische Interpretation, „so wie Schinkel heute bauen würde“.................

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Übrigens: „Wie Schinkel heute bauen würde?“ Eine derartige Fragestellung ist leider nicht unüblich, geht aber  an der Sache vorbei. Schinkel lebt seit über 180 Jahren nicht mehr; also kann man ihn nicht fragen, sondern nur sein Wirken als Künstler, Designer, Archi­tekt, Denkmalpfleger und preußischem Beamten werten und mit Bewunderung sowie Demut würdigen. Aber warum wird der Bezug zur Gegenwart und Zukunft bei Schinkel gestellt? Es wird doch auch nicht unterstellt, dass Leonardo die Mona Lisa anders malen und Beethoven die 9. Sinfonie z.B. als Zwölftonwerk oder atonal komponieren würde. Insoweit kann die Bauakademie nur nach seinen Vorgaben im Wege der Re­konstruktion wieder­erstellt werden, zumal die Bauakademie Zukunft war, ist und bei den heutigen Anforderun­gen auch sein wird..........

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In der WELT werden auch Dissonanzen im Betrieb der Bundesstiftung Bauakademie erwähnt. In Verbindung mit de­ren geringem Arbeitsergebnis, das auch den Bundestagsbeschlüssen zum „Wiederaufbau des Gebäudes der Bauakade­mie“ (Haushaltstitel) widerspricht, ist eine kritische Überprüfung der Tätigkeit der BSBA, gegebenenfalls auch mit Blick auf organisatorische und personelle Veränderungen, erforderlich............

 

Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20230928). Bitte hier anklicken.

 

 

7. September 2023, Baukultur: ULTIMATIVE TRANSPARENZ

An prominenter Adresse,  im Dachgeschoss des Adlon Palais und nur einen Steinwurf vom Brandenburger Tor entfernt, hat der private China Club sein  Domizil. Bis Juni 2022 wurden diese Räumlichkeiten  mit einer Aufstockung auf das Bestandsgebäude erweitert. Heute bietet dort eine  bewegliche Glasfassade spektakuläre Ausblick. über die Hauptstadt und kann bei Bedarf vollständig gewandelt werden. werden. Den vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20230906). Bitte hier anklicken.

 

6. September 2023, Baukultur: Echt prächtig: Neubau eines Wohnhauses

Im Berliner Westen haben Nöfer Architekten in bester innerstädtischer Wohnlage ein sechsstöckiges Wohnhaus errichtet. Gestalterisch knüpfen sie ihren Entwurf an die "ländliche Stadtvilla" an.  Der Neubau des Projektentwicklers Primus AG versteht sich als Reparaturmaßnahme, zu der auch die Neuerstellung der Vorgartenanlage gehört......Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20230905). bitte hier anklicken.

 

 

5. September 2023, Berliner Zeitung: Das Leben muss zurück in den Stadtkern

Mitte-Fest sucht nach dem besten Konzept

Die Gegend rund um den Molkenmarkt soll neu gestaltet werden. In der Parochialkirche können Besucher bis Sonntagabend in die Vergangenheit und in die Zukunft der Stadtmitte reisen.

Mitte-Fest an der Parochialkirche: Hier können Berliner über die Zukunft des Stadtzentrums debattieren. Markus Wächter/Berliner Zeitung Christin Colli steht in der Parochialkirche in Mitte und singt einen Refrain, der die Zuhörer zumindest kurz stutzen lässt: „Seid willkommen in Berlin, ihr Verrückten gehört dahin, komm, wir brauchen den Wahnsinn.“ Die Sängerin vom Duo Mamalluca hat mehrere Berlin-Lieder im Repertoire, von Marlene Dietrich bis Hildegard Knef, aber weil sie selbst Berlinerin ist, kann sie zwischen den Liedern auch erzählen, wie es war, als Kind hier zur Schule zu gehen: vorbei am Gendarmenmarkt und am Bodemuseum. Die touristische Mitte, für Christin Colli ist sie bis heute auch: Heimat.   ........Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (P pdf 9956). Bitte hier anklicken.

31. August 2023: Baukultuir: FAST WIE NEU: Forum an der Museumsinsel

Am Mombijoupark in Berlin-Mitte ist das Forum an der Museumsinsel  entstanden. Fast das größte private Bauprojekt der Stadt planten  Patschke Architekten in den Jahren 2012 bis 2022 die Umnutzung und denkmalpflegereiche Restaurierung des Simon Palais, der Residenz Mombijou und des ehemaligen Haupttelepraphenamts. Die Tragwerksplanung übernahm ds Ingenieurbüro Rüdiger Jockwer GmbH.........Den vollständigen Text des Artikels können Sie durch Anklicken des nachfolgende Links aufrufen (20230831). Bitte hier anklicken.

27. August 2023 Tagesspiegel Schluss mit den grauen Klötzen

Warum Berlins moderne Architektur so hässlich ist.

Grau-beige Wand, Schießchartenfenster, französicsche Gitterbalkone, flache Fassade, steinerne Höfe. Wer durch die Stadt flaniert, kann nicht mehr entfliehen.: der betongewordenem Depression..........Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen, (20230827). Bitte hier anklicken.

31. Juli 2023 FAZ. Zur Inschrift der Kuppel des Berliner Schlosses "Mein Wort ist heilig"

Das Humboldt Forum erläutert auf einer Tafel die Inschrift der Kuppel des Berliner Schloss, Was darauf zu lesen ist, bedarf seinerseits der Erläuterungen. Denn mehrere Behauptungen sind nicht nur historisch falsch. Der gesamte Text ist Ausdruck einer kulturgeschichtlichen Blindheit, die aus dem angeblichen Skandal einen wirklichen macht.....                            Den  vollständigen Text des Artikels von Herrn Prof. Dr. Richard Schröder können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20230731). Bitte hier anklicken.

5. Juni 2923 FAZ: Alte Weisheit für eine neue Welt

Die Sore-Initiative will ein indigene Wissen retten und verbreiten. Ihr Neubau in Berlin zeigt, wie öffentliche Orte in -Zukunft aussehen können. Den vollständigen Text des Artikels können  Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20230530) Bitte hier anklicken.

1. Juni 2023: Tagesspiegel: Bauakademie setzt Impulse Klimaschutz im Schinkelbau

Der Stiftungsrat der Bundesstiftung Bauakademie hat am vergangenen Montag (22. Mai) ein Entwicklungs­konzept  für die kommenden 10 Jahre beschlossen. Darin geht es aber auch nicht  nur um einen neuen Zeitplan  für den kontrovers diskutierten Bau des Bauakademie-Gebäudes. Dem Tagesspiegel liegt das neue liegt das neue Entwicklungskonzept vor. Zuerst berichtete das Architekturausschreibungsportal „competitionsline“  über den Beschluss. Demnach stimmte im Stiftungsrat  nur der AfD-Vertreter gegen das Konzept, das Land Berlin habe sich enthalten.

Fertigstellung für 2031 geplant. Den  vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen (P pdf 9921). Bitte hier anklicken.

 

 

 

6. Mai 2023, Tagesspiegel: "Die Architektin" Roman zum Steglitzer Kreisel

Im Text zum Buch heißt es im Tagesspiegel, daß es sich um einen Skandal handele, dessen Vorgeschichte berlinischer nicht sein könne. Die Geschichte reiche zurück in die 70er Jahre als der Westteil der Stadt am  bundesdeutsche Subventionstropf hing, aus dem sich viele bedienten, da due Kontrollen unzulänglich gewesen seien. In der Tat, das Projekt führte zu einer Regierungskrise und zu hochrangigen Rücktritten.  Über die architektonische Sinnfälligkeit des Gebäudes kann man unterschiedlicher Meinung sein. Doch der Autor ist kein Insider und bauscht das Nichtwirtschaftliche des Projekts auf. Kontrollen zurr Verwendung der Finanzmittel des seinerzeitigen Berlinförderungsgesetzes, das nach dem Mauerbau geschaffen wurde, waren durchaus gegeben  und auch durchgeführt.  Das Kreiselporjekt "rechnete" sich.  Allerdings gelang es dem Berliner Klüngel das wirtschaftlich Sinnvolle zu so zu diskreditieren, daß sich ein Libretto für eine tragikomsche zeitgenössissche Oper ergeben hätte. (W. Schoele)

.Den volsltändigen Text können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20230507). Bitte hier anklicken.

 

 

4. Mai 2023: FAZ: Luftschloss auf weitem Feld

Bevor das alte Handwerk ganz verschwindet. Das erste Gebäude, das auf dem Tempelhofer Feld errichtet wird., ist ein Theater.    Den vollständigen Text des Artikels können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links anklicken (20230504) Bitte hier anklicken.

29. April 2023 Tagesspiegel: Vielfalt in Berlin Mitte Stile aus 4 Jahrhnderten

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der nördliche Teil des Areals zu einem Post- und Telekommunikationszentrum.  Im Haupttelegraphenamt gab es Ende der dreißiger Jahre  eine 400 km lange Rohrpost, und im Fernmeldeamt brachten Hunderte  von Telefonistinnen die Menschen mit der neusten Telefontechnik zusammen..  Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nebensteh4enden Links aufrufen (20230429.) Bitte hier anklicken.

28. April 2023 FAZ: Umbau kommt stark in Mode

Abriss und Neubau von Gebäuden, früher selbstverständlich,  gilt inzwischen zu vermeiden. Das kann den CO2-Ausstoß stark verringern, wobei die Attraktivität nicht leiden muß. Den vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken des nebensteh4nden Links aufrufen (20230428) Bitte hier anklicken..

24. April 2023: FAZ, Prof. Dr. Stimmann: Die Utopie der autofreien Innenstadt

Kein Vorbild für die Verkehrswende: Die Berliner Friedrichstraße ist ein Boulevard der Planer-Träume.  In der Berliner Landespolitik  geht es derzeit um viel. Drei Themen beschäftigen  die Stadt besonders. Den vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken  des nebenstehenden Links aufrufen (20230424) - Bitte hier anklicken -

Bauakademie im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD

7. April 2023, Berliner Zeitung: Rückschritt oder Fortschritt? Streit über die Pläne für die historische Mitte Bauakademie, Molkenmarkt, Neptunbrunnen: Die Aussagen von CDU und SPD im Koalitionsvertrag stoßen auf Zuspruch und Ablehnung

Bei der Wiedererrichtung der Bauakademie sollen die historischen Fassaden rekonstruiert werden, bei der Be­bauung des Molkenmarkts neben den landeseigenen Wohnungsunternehmen auch „gemeinwohl-orientierte Bauherren“ zum Zuge kommen, und am ehemaligen Standort des Neptunbrunnens vor dem Berliner Schloss (Humboldt-Forum) soll ein neuer Brunnen entstehen. CDU und SPD wollen bei der Gestaltung des historischen Zentrums neue Akzente setzen, wie aus dem Koalitionsvertrag hervorgeht. Das sorgt für Diskussionen. Der Koalitionsvertrag stelle „einen wesentlichen Rückschritt gegenüber den bisherigen Planungen und den Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag von 2021 dar“, kritisiert Matthias Grünzig von der Initiative offene Mitte Berlin. Sie hat sich 2015 gegründet und steht Rekonstruktionen kritisch gegenüber....Den vollständigen Text  des Artikel können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. (P pdf 9907) - bitte hier anklicken.

(Abbildung: Bauschule (1836), C.D. Freydanck (KPM- Archiv)

3. April 2023: Die Bauakademie in  der Berliner Koalitionsvereinbarung von CDU und SPD: Wir wollen eine nachhaltige und klimagerechte Wiedererrichtung der Bauakademie, die zugleich die baukulturellen Werte von Karl Friedrich Schinkel verkörpert und Bezug nimmt zur historischen Um­gebung. Die Wiedererrichtung der historischen Fassade der Bauakademie ist durch ein geeignetes Ver­fahren sicherzustellen. Falls dies nicht durch eine entsprechende mit dem Bund und der Stiftung Bau­akademie abgestimmte Ausgestaltung des Wettbewerbstextes für den Gestaltungswettbewerb gelingt, wird der Senat hierzu eine  Gestaltungsverordnung erlassen (Seite 54), (Datei P pdf 1836)

 

29. März 2023 (Tagesspiegel / Theresa Roelcke): Hermannplatz, Bauakademie, Molkenmarkt : Was Schwarz-Rot für Berlins strittigste Stadtentwicklungsprojekte plant: CDU und SPD in Berlin planen im Umgang mit den Immobilienprojekten von Signa wohl keinen radikalen Kursschwenk. Das geht aus dem finalen Abstimmungspapier der Verhandlungsgruppe hervor,  „Die Zentren am Hermannplatz, in der City West und am Leopoldplatz wird die Koalition in ihrer Entwicklung und Urbanität stärken, um damit langfristig die Arbeitsplätze im Einzelhandel zu sichern“, heißt es in dem Papier. „Die laufenden Planungsprozesse des Landes führen wir unter breiter öffentlicher Beteiligung fort.“  ..Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken dieses Links aufrufen (20230329)

 

 

Tagesspiegel: Debatte um die Berliner Bauakademie: „Eine Eins-zu-eins-Rekonstruktion beißt sich mit den Anforderungen an das heutige Bauen

Die Frage der Gestaltung der wieder zu errichtenden Bauakademie ist seit längerem ein Politi­kum. Wird es im Auslobungstext konkrete Gestaltungsvorgaben geben?
Ich kann aus dem Gremium leider nicht berichten, weil das ein laufender Diskussionsprozess ist und wir Still­schweigen vereinbart haben. Bevor da nicht alles bis zum letzten Punkt und Komma ausgehandelt ist, kann das auch alles wieder infrage gestellt werden.

In der Pressekonferenz im November wurde deutlich formuliert, dass eine vollständige Rekonstruktion der Fassade den Zielen von Klimaschutz und Nach­haltig­keit entgegenstünde. Warum ist das so?
Man muss differenzierter mit dem Begriff der Rekon­struktion umgehen. Eine Variante ist natürlich eine histo­rische Rekonstruktion eins zu eins, die auf den Planungen von Carl Friedrich Schinkel von 1836 beruht....Den vollständigen Text können Sei durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken (20230310)

 

Tagesspiegel vom 6. April 2023: Stellungnahme des Gründungsdirektors der Bundesstiftung Bauakademie zum Bauakademiebezug im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD; Entgegnung der Errichtungsstiftung Bauakademie

Die Äußerung von Herrn Prof. Dr. Spars zum Bauakademiebezug im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD, daß man unbeirrt daran festhielte, bei der Bauakademieplanung die Fehler, die beim Humboldt-Forum gemacht worden seien, nicht zu wiederholen, sind nicht neu und werden durch Wiederholung auch nicht richtig. Das neue Gebäude der Bauakademie am künftigen Bedarf (der Bundesstiftung Bauakademie) auszurichten, was Auswirkungen auf das Äußere des Gebäudes hätte, klingt zunächst plausibel, ist aber nicht nachhaltig und richtig; denn es dürften dann bei künftigen Nutzungsänderungen Umbauten erforderlich wer­den. Fach­leute haben ausgeführt, daß die Bauakademie, selbst, wenn sie so aufgebaut werden würde wie sie bis zum Zeit­punkt der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg bestand, flexibel genutzt werden könnte. Der Blick auf die ver­schiedenen Nutzungen der Vergangenheit dürfte das bestätigen............ Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen......Bitte hier anklikcken (P pdf 9906)

(Foto: Neue Nord-Ost-Ecke der Bauakademie (Foto: Wolfgang Schoele - 2022)

 

 

Weitere Presseartikel

 

 

27. ;März 2023 (Tagesspiegel / Nikolaus Bernau): Architektur-Modellstadt Kopenhagen: Seit fasst einem Jahrhundert sind Architektur und Design aus Dänemark weltweite Mark3nbegriffe, wurden dänische Sozialwohnungen  und öffentliche Bauten zum Vorbild. Den vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken des nachstehenden Links aufrufen .(Datei 20230327): Bitte hier anklicken.

 

14. März 2023: Tagesspiegel: Rekonstruktion in Berlin-Mitte: Regierende Bürgermeisterin positioniert sich klar

In der Diskussion über den Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie in Mitte hat sich nun auch die Regierende Bürgermeisterin klar positioniert. Das Land Berlin unterstütze „die Wiederherstellung der historischen Fassade“ schrieb Franziska Giffey (SPD) Ende Februar an die Errichtungsstiftung Bauakademie. „Es muss (...) Sorge getragen werden, dass der Bau die baukulturellen Werte Schinkels verkörpert und sich in die historische Umgebung einbettet.“ ...........Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen. (P pdf 9900) Bitte hier anklicken.

10. März 2023: FAZ: Wie sich Berlin enteignet hat.
Das neue Luxusviertel am Tacheles zeugt wieder einmal von kopfloser Stadtplanung. In vielen Wohnungen wird nur das Geld einziehen. Den Artikel können Sie durch Anklicken des nachstehenden Links aufrufen (20230307). Bitte hier anklicken.


12. Februar 2023:
Die Welt: Der Klassenkampf beim Wiederaufbau Deutschlands.
Vom  13. bis 15. Februar 1945 wurde Dresden von britischen und amerikanischen Bombern nahezu ausgelöscht. Die erste Zerstörung wurde von einer zweiten vollendet - herbeigeführt  durch eine verheerende Bauideologie nach dem Krieg, welche sowohl Albert Speer als auch die SED vertraten.  Den vollständigen Text können Sie durch aNklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20230310).  Bitte iuer anklicken.

Schinkel, oder was? (FAZ, 20.102022, Andreas Kilb)

Die Bundesstiftung Bauakademie wurde gegründet, um den Wiederaufbau eines von der DDR zerstörten Meisterwerks von Karl Friedrich Schinkel voranzutreiben. Offenbar hat sie ihre Aufgabe gründlich missverstanden

Der größte deutsche Architekt? Das ist Karl Friedrich Schinkel. Und unter Schinkels Architekturen nimmt die 1836 errichtete Berliner Bauakademie einen Spitzenplatz ein. Das sehen auch die Bürger so: Noch jede Straßenumfrage ergibt eine Zweidrittelmehrheit für den Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg ausgebrannten und 1962 vom DDR-Regime abgerissenen Gebäudes. Und die Politik respektiert den Bürgerwillen: Vor sechs Jahren stellte der Bundestag 62 Millionen Euro für die Rekonstruktion der Bauakademie zur Verfügung, und das Land Berlin, dem das Grundstück gehört, sagte zu, es an den Bund zu überschreiben..............Den vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken des nachstehenden Links aufrufen. (Datei P pdf 937) - Bitte hier anklicken -

 

3. Februar 2023; FAZ: Konkurrent Schinkel Pflicht zur Rekonstruktion

Man stelle sich einmal vor. ein Archi­tektenwett­bewerb wird ausgelobt, und niemand bewirbt sich, weil auf der zu überplanenden Brache in prominen­tester Lage einst das Meisterwerk eines Genies stand, mit dem sich nie­mand in einer Art inter­epo­chalem Wettstreit messen möchte, schließlich kann man den nur verlieren. Der Architekt, der eine solche Demut ent­wickelt, müsste allerdings erst noch geboren werden. Und so fänden sich derzeit mehr als genug Kandidaten, die sich zutrau­en. im Zentrum Berlins den Nachfolgebau von Karl Fried­rich Schinkels Bauakademie nach eigenen Gestaltungs­ideen zu errichten...Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken -Pdf 20230204 -

14. Januar 2023 Bauakademie: Tagesspiegel: Sie stand am Anfang und sie muss am Ende stehen

In der Debatte um die Bauakademie in Berlin werden überholte Positionen aufgewärmt.
Die Rekonstruktion von Schinkels Bau wäre ein starkes Zeichen für die Zukunft Karl Friedrich Schinkels 1832 bis 1836 errichtete Bauakademie war ein Versuchs- und Demon­strationsbau: frühes Manifest einer im 19. Jahrhundert neu zu gründen­den Wissenschaft des Bauens und Kon-struierens. Als Programmbau der Aufklä­rung in den technischen Wissenschaften ist er nur vergleichbar mit Heinrich Hübschs zeitgleich errichtetem Karlsruher Polytechnikum, jenes freilich dezidiert in der französisch geprägten polytechni­schen Tradition. Schinkels Bau stand für „rationale" Konstruktion: Noch nicht der modernen Ingenieurstatik zugänglich, aber abgesichert durch Tradition und Ver­gleich, erwuchs aus der Rekombination regionaler Bäumaterialien und durch An­eignung und Anpassung konstruktiver Prinzipien ein Gebäude. dessen Ambition und

Eleganz überzeugte. Auch deshalb war Schinkels Bauakademie wirkmächtig als Start- und Lehrgebäude für eine neu etablierte Berliner Architektenausbildung, eine ..allgemeine Bauschule"

Den vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken . des nachfolgenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken (P pdf 4024)

 

12. Februar 2018, FAZ: Niklas Maak: Der Bauch von Frankfurt in neuem Gewand
Zum ersten Mal wurde das fast fertige Dom-Römer-Areal, die „neue Altstadt“, der Öffentlichkeit gezeigt. Was sagt uns das, was man dort sieht? Z Pdf 452 - Zum Aufrufen des Artikels bitte hier anklicken. -.-

Oktober 2012, Tagesspiegel: 775 Jahre Berlin: Die Stadt braucht eine Mitte
Lauter Provisorien: In Berlins historischer Mitte dominieren Ausgrabungen und Baustellen das Bild. Von wegen aufgeräumt zum Jubiläum. Berlin feiert seinen 775. Geburtstag, doch in der Mitte sieht es aus wie bei Hempels unterm Sofa. Und die Politik streitet darüber, wie viel Modernität und wie viel Bewahrung es geben soll........Den vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken (P pdf 116)